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Häufige Krankheiten und Probleme

Die Rassegesundheit hat in den letzten Jahren u.a. durch übertriebene Standardzucht sehr gelitten. Dies muss sich schnellstens ändern. Daher ist es enorm wichtig, dass alle Elterntiere strengen gesundheitlichen Kontrollen unterworfen werden, bevor diese als Zuchthunde zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus wäre es sehr gut, wenn die Welpen dieser Verpaarungen ebenfalls von Ihren Haltern mit ca. 18 Monaten genaustens untersucht werden. Diese Ergebnisse können dem seriösen Züchter genau zeigen, ob er mit seinen Verpaarungen auf dem richtigen Weg ist und so die Gesundheit und damit verbundene Langlebigkeit der Rasse in wenigen Generationen wesentlich verbessern kann.

Erbkrankheiten wie HD, Keilwirbel, Brachyzephalie usw. lassen sich so gezielt in kurzer Zeit wesentlich eindämmen. Wir versuchen hier über die häufigsten Krankheiten der bulldogartigen Hunde aufzuklären, sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, so scheuen Sie sich bitte nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Gedanken zur Fremdrasseneinkreuzung


Die Zucht unserer Bulldoggen ist durch die Übertypisierung bestimmter Rassemerkmale, wie kurze Nasen, kurze Rücken und Ruten, übertriebene Faltenbildung etc. über viele Generationen in eine Sackgasse gefahren, und hat besonders der Gesundheit sehr viel Schaden zugefügt. Hinzu kam die züchterische Unsitte der Engzucht bis hin zur Inzucht. Äußerlich scheinbar perfekte Hunde haben immense Probleme mit der Atmung bei Belastung, andere leiden unter deformierten Wirbeln in der Wirbelsäule oder Allergien. 
Der überwiegende Teil der verantwortungsvollen Züchter hat das Problem erkannt, und ist willig, sich von diesen falsch interpretierten Zuchtzielen abzuwenden. Immer häufiger findet man den vitalen standardgerechten, aber nicht übertypisierten Bullytyp, der aber auf internationalen Ausstellungen von den Richtern oft nur mitleidig belächelt wird. Aber auch hier ist eine Wende in Sicht.

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Gedanken und Tatsachen zum Kaiserschnitt

Der gesunde Hund fängt bei der Auswahl der Elterntiere an. Ziel eines seriösen Züchters muss die natürliche Zeugung mit komplikationsfreier Trächtigkeit und natürlicher Spontangeburt sein. Denn eine Schwerstgeburt mit tierärztlicher Hilfe und Kaiserschnitt sollte bei jeder Hunderasse die traurige und seltene Ausnahme sein.

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Die Französischen und Englischen Bulldoggen sind aufgrund ihres speziellen Körperbaus bekannt dafür, dass es hier besonders oft zu erheblichen Schwierigkeiten aufgrund der Kopfgröße und des engen Beckens kommen kann. Das natürliche Gebärvermögen muss unbedingt einen hohen Stellenwert bei der Selektion der Zuchthunde bekommen. Dies lässt sich nur durch die Anwendung einer gewissen phänotypischen Variabilität erreichen. Diese kann man sehr wohl berücksichtigen, ohne die rassentypischen Merkmale oder den Rassestandard zu missachten.

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Speiseröhrenmissbildung

Informationen zur Speiseröhrenmissbildung (Megaösophagus) finden Sie auf der Homepage von tintenblau.de.

Gaumensegeloperation

Wenn ein Bulldog unter Atembeschwerden leidet, ist es fast immer notwendig eine chirurgische Kürzung des Gaumensegels durchzuführen, mittlerweile wird es meistens per Laser-Technik durchgeführt. Informationen hierzu finden Sie hier (externer Link).

Mr. Spock ist ein Bully aus unseriöser Hobbyzucht, welcher beginnend an Nasenlöchern bis hin zur Luftröhre diverse Defekte aufwies. Lesen Sie in einem Erfahrungsbericht, was Sie erwarten kann, wenn Sie sich für einen Bulldog entscheiden, dessen Eltern nicht aus kontrollierter Zucht mit den zugehörigen Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere stammt.

Blaue Bulldoggen

Die Problematik der Farbe BLAU ( es hat den Bully auch erreicht!! ) und auch anderer verdünnten Farben wie LILAC, ISABELL, APRICOT, CREME

Es ist es nicht wirklich ein blau, wie man sich die Farbe normalerweise vorstellt. Als „blau” bezeichnet man bei Hunden, diejenigen, die ein mausgraues bzw. antrazitfarbiges Fell haben. Manche finden diese Farbe besonders reizvoll, doch sie birgt Gefahren! Denn die Farbe geht oft einher mit ganz speziellen Fellproblemen. Angefangen von einer fehlerhaften Fellstruktur, mit mehr oder weniger kahle Stellen über den Körper verteilt, bis hin zu kompletter Kahlheit verbunden mit Hautproblemen, Ekzemen, eitrige Pickel, trockene rissige Haut. Außerdem ist bei den betroffenen Hunden oft auch eine mehr oder weniger starke Immunschwäche vorhanden.

 

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